Stift Lilienfeld als Brücke zwischen europäischer Geschichte und Gegenwart
Abt Pius Maurer: "Ich finde es wertvoll, wenn geschichtliche Fakten für
heutige freundschaftliche und friedliche Kontakte verwendet werden."
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner besuchte am 19. Jänner 2026 gemeinsam
mit der britischen Botschafterin Lindsay Skoll das Stift Lilienfeld. Im
Mittelpunkt stand das Grab von Cimburgis von Masowien, einer Schlüsselfigur
europäischer Dynastiegeschichte, deren Nachkommen sowohl das Haus Habsburg
als auch das heutige britische Königshaus prägen. LH Mikl-Leitner:
"Niederösterreich und Großbritannien sind aufs Engste verbunden".
"Das fast 800-jährige Stift Lilienfeld ist ein eindrucksvoller Zeuge unserer
gemeinsamen europäischen Geschichte. Das Grab der Cimburgis von Masowien
macht sichtbar, wie eng Niederösterreich mit Großbritannien historisch
verbunden ist. Ich danke Botschafterin Skoll für den intensiven Austausch.
Diese gewachsenen Beziehungen wollen wir weiter vertiefen, auch wenn das
Vereinigte Königreich nicht mehr Teil der EU ist, sind Niederösterreich und
Großbritannien weiterhin aufs Engste freundschaftlich und wirtschaftlich
verbunden", betonte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und ergänzt: "Das
Stift steht nicht nur für unser kulturelles Erbe, sondern auch für
Verantwortung, dieses Erbe für kommende Generationen zu bewahren".
Cimburgis von Masowien war die Ehefrau von Ernst dem Eisernen und Mutter von
Kaiser Friedrich III., des ersten römisch-deutschen Kaisers aus dem Haus
Habsburg. Über ihre Tochter Margarete, die Kurfürstin von Sachsen wurde,
führt die dynastische Linie bis zum Haus Sachsen-Coburg-Gotha und damit zum
heutigen britischen Königshaus. Cimburgis starb 1429 während einer Wallfahrt
nach Mariazell in Türnitz und wurde im Presbyterium der Stiftskirche
Lilienfeld beigesetzt.
Das Zisterzienserstift Lilienfeld zählt mit seinen Bauteilen aus dem
Übergang von der Romanik zur Gotik zu den bedeutendsten mittelalterlichen
Bauensembles Österreichs. Zugleich ist es ein lebendiger Ort: Rund 600
Schülerinnen und Schüler besuchen das im Stift untergebrachte
Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium.
Seit 2015 wird das Stift schrittweise und mit hohem denkmalpflegerischem
Anspruch saniert. Restauriert wurden unter anderem Fassaden und Türme des
West- und Nordtrakts, Dachbereiche, die Stuckdecke im Kaisersaal, der
barocke Kalvarienberg sowie die Prälatengruft. Das Land Niederösterreich
unterstützte diese Maßnahmen mit rund 964.000 Euro aus der
Denkmalpflegeförderung.
Ein weiterer Meilenstein wurde 2025 mit der Einrichtung eines eigenen
Kuratoriums gesetzt. Die laufenden und geplanten Sanierungsschritte bis 2030
umfassen unter anderem den Kirchen- und Prälatenhof sowie weitere
Fassadenbereiche. 2030 wird zugleich das 800-Jahr-Jubiläum der Kirch- und
Klosterweihe begangen, die langfristige Sicherung des Stiftsensembles ist
bis 2040 angelegt.
Der Besuch unterstrich neben den historischen Verbindungen auch die
aktuellen Beziehungen zwischen Niederösterreich und dem Vereinigten
Königreich. Das Vereinigte Königreich zählt zu den wichtigsten Märkten
Europas und ist führend in Zukunftsbereichen wie Künstlicher Intelligenz und
Cyber-Security. Daraus ergeben sich vielfältige Chancen für
niederösterreichische Unternehmen, Start-ups und Forschungskooperationen.
Auch die Zusammenarbeit zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich in
Bereichen wie Sicherheit, Verteidigung, Jugendmobilität und Wirtschaft
bleibt eng.
So verbindet das Stift Lilienfeld jahrhundertealte europäische Geschichte
mit lebendigen Partnerschaften und zukunftsorientierter Zusammenarbeit
zwischen Niederösterreich und einem zentralen Partner Europas.
heutige freundschaftliche und friedliche Kontakte verwendet werden."
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner besuchte am 19. Jänner 2026 gemeinsam
mit der britischen Botschafterin Lindsay Skoll das Stift Lilienfeld. Im
Mittelpunkt stand das Grab von Cimburgis von Masowien, einer Schlüsselfigur
europäischer Dynastiegeschichte, deren Nachkommen sowohl das Haus Habsburg
als auch das heutige britische Königshaus prägen. LH Mikl-Leitner:
"Niederösterreich und Großbritannien sind aufs Engste verbunden".
"Das fast 800-jährige Stift Lilienfeld ist ein eindrucksvoller Zeuge unserer
gemeinsamen europäischen Geschichte. Das Grab der Cimburgis von Masowien
macht sichtbar, wie eng Niederösterreich mit Großbritannien historisch
verbunden ist. Ich danke Botschafterin Skoll für den intensiven Austausch.
Diese gewachsenen Beziehungen wollen wir weiter vertiefen, auch wenn das
Vereinigte Königreich nicht mehr Teil der EU ist, sind Niederösterreich und
Großbritannien weiterhin aufs Engste freundschaftlich und wirtschaftlich
verbunden", betonte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und ergänzt: "Das
Stift steht nicht nur für unser kulturelles Erbe, sondern auch für
Verantwortung, dieses Erbe für kommende Generationen zu bewahren".
Cimburgis von Masowien war die Ehefrau von Ernst dem Eisernen und Mutter von
Kaiser Friedrich III., des ersten römisch-deutschen Kaisers aus dem Haus
Habsburg. Über ihre Tochter Margarete, die Kurfürstin von Sachsen wurde,
führt die dynastische Linie bis zum Haus Sachsen-Coburg-Gotha und damit zum
heutigen britischen Königshaus. Cimburgis starb 1429 während einer Wallfahrt
nach Mariazell in Türnitz und wurde im Presbyterium der Stiftskirche
Lilienfeld beigesetzt.
Das Zisterzienserstift Lilienfeld zählt mit seinen Bauteilen aus dem
Übergang von der Romanik zur Gotik zu den bedeutendsten mittelalterlichen
Bauensembles Österreichs. Zugleich ist es ein lebendiger Ort: Rund 600
Schülerinnen und Schüler besuchen das im Stift untergebrachte
Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium.
Seit 2015 wird das Stift schrittweise und mit hohem denkmalpflegerischem
Anspruch saniert. Restauriert wurden unter anderem Fassaden und Türme des
West- und Nordtrakts, Dachbereiche, die Stuckdecke im Kaisersaal, der
barocke Kalvarienberg sowie die Prälatengruft. Das Land Niederösterreich
unterstützte diese Maßnahmen mit rund 964.000 Euro aus der
Denkmalpflegeförderung.
Ein weiterer Meilenstein wurde 2025 mit der Einrichtung eines eigenen
Kuratoriums gesetzt. Die laufenden und geplanten Sanierungsschritte bis 2030
umfassen unter anderem den Kirchen- und Prälatenhof sowie weitere
Fassadenbereiche. 2030 wird zugleich das 800-Jahr-Jubiläum der Kirch- und
Klosterweihe begangen, die langfristige Sicherung des Stiftsensembles ist
bis 2040 angelegt.
Der Besuch unterstrich neben den historischen Verbindungen auch die
aktuellen Beziehungen zwischen Niederösterreich und dem Vereinigten
Königreich. Das Vereinigte Königreich zählt zu den wichtigsten Märkten
Europas und ist führend in Zukunftsbereichen wie Künstlicher Intelligenz und
Cyber-Security. Daraus ergeben sich vielfältige Chancen für
niederösterreichische Unternehmen, Start-ups und Forschungskooperationen.
Auch die Zusammenarbeit zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich in
Bereichen wie Sicherheit, Verteidigung, Jugendmobilität und Wirtschaft
bleibt eng.
So verbindet das Stift Lilienfeld jahrhundertealte europäische Geschichte
mit lebendigen Partnerschaften und zukunftsorientierter Zusammenarbeit
zwischen Niederösterreich und einem zentralen Partner Europas.